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ZUM UKRAINE-KRIEG

Geschätzte Einwohnerinnen und Einwohner

Seit drei Wochen herrscht in der Ukraine ein brutaler Krieg. Tod und Schrecken sind überall. Angst dominiert. Ein Blick in die Zukunft macht die Menschen ratlos. Schon über 2,5 Millionen ukrainische Staatsbürger sind auf der Flucht vor dem Krieg.

Der Krieg macht weltweit, speziell aber in Europa und damit auch in der Schweiz betroffen und fassungslos. Nach vielen Jahrzehnten mit Frieden haben wir in einem Land, das nur 1‘200 km entfernt ist, wieder Krieg. Zur Zeit bleibt uns nur, zu helfen, wo dies möglich ist, auch wenn dies im Gesamtkontext kleine Dinge sind.

Am 10. März 2022 führten Vertreter der katholischen Kirchgemeinde und der Gemeinde ein Treffen mit ukrainischen Einwohnerinnen und Einwohnern durch, die schon einige Zeit in unserer Gemeinde leben. Diese beherbergen und betreuen bereits Verwandte und Bekannte, die hierher geflüchtet sind. Teilweise sind sie im Pfarrhaus und teilweise in Privatwohnungen untergebracht. Gemeinsam wurden die Vorbereitungen besprochen, um in den nächsten Tagen und Wochen Flüchtlinge in der Gemeinde aufzunehmen. Es ist als wahrscheinlich anzunehmen, dass weitere Flüchtlinge kommen. Das Sozialamt, das Einwohneramt, unser Asylbetreuer sowie die bereits hier wohnhaften Ukrainer/innen koordinieren die Vorbereitungen (Wohnungen, Lebensmittel, Kleider, finanzielle Fragen, Versicherungen, Dolmetscherdienste, usw.). Für Fragen zur Ukraine hat der Kanton die Webseite www.sg.ch/ukraine aufgeschaltet. Für Unterstützungsangebote stehen Ihnen die unten aufgeführten Stellen zur Verfügung.

Ich danke allen Beteiligten für die Mithilfe und die Unterstützung zugunsten der ukrainischen Bevölkerung.

Stefan Frei, Gemeindepräsident

 

SCHUTZSTATUS S: BITTE ANMELDEN!

Der Bundesrat hat am 11. März 2022 für die ukrainischen Flüchtlinge den Schutzstatus S eingeführt. Für diejenigen Flüchtlinge, die als Touristen bereits in der Gemeinde anwesend sind – z.B. in Privatunterkünften bei Verwandten und Bekannten – ist es wichtig, dass sie sich bei der Gemeinde melden, damit die Aufnahme in den Schutzstatus S geregelt werden kann. Das bedingt auch eine Erfassung im Bundesasylzentrum Altstätten. Mit der Meldung bei der Gemeinde und beim Bundesasylzentrum ist die Voraussetzung gegeben, dass alle ukrainischen Flüchtlinge haftpflichtversichert sind. Zudem wird damit durch das Sozialamt die Krankenkassen-Versicherung geregelt.

 

GESUCHT

In den nächsten Wochen werden Flüchtende die Schweiz erreichen. Sie werden u.a. in den Gemeinden untergebracht. Für die Einrichtung von Wohnungen sind folgende Sachspenden erwünscht:

  • Betten (inkl. Lattenrost)
  • Matratzen
  • Bettwäsche
  • Tische
  • Stühle
  • Geschirr
  • Kleidung für einen 2-Meter grossen 16-jährigen Jugendlichen, der nach Jonschwil gekommen ist

Ansprechperson für Sachspenden: Asylbetreuer Sepp Speck, Tel. 079 440 71 63.

 

FÜR KINDER: KLEIDUNG UND SPIELZEUG

Beim Piccolino-Kinderladen, Wilerstrasse 40, Schwarzenbach, können während den Ladenöffnungszeiten Spenden für Kinder und Jugendliche aus der Ukraine abgegeben werden (Kleider, Schuhe, Spielzeug). Die Ladenbesitzerin sorgt anschliessend für die Verteilung und Abgabe an die geflüchteten Familien.

 

WEITERE ADRESSEN:

 


Unsere Solidarität mit den ukrainischen Flüchtlingen ist gefragt.
Unsere Solidarität mit den ukrainischen Flüchtlingen ist gefragt.

Datum der Neuigkeit 14. März 2022