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BREITGEFÄCHERTE AUSBILDUNG

Jedes Jahr startet bei der Gemeindeverwaltung Jonschwil eine Lernende bzw. ein Lernender die Berufsausbildung als Kauffrau/-mann EFZ. Die Lernenden besuchen insgesamt sechs Abteilungen in ihrer dreijährigen Lehrzeit und holen sich so das Rüstzeug und die Fachkompetenzen für die spätere Berufstätigkeit.

GemeindeAktuell hat mit Verina Selami ein Interview geführt und sie nach ihren Erfahrungen gefragt. Verina Selami hat im Sommer 2019 mit ihrer Lehre auf der Gemeindeverwaltung Jonschwil gestartet. Derzeit besucht sie die Abteilung Bau und Infrastruktur und wird im Februar zum Grundbuchamt wechseln.

Welche Überlegungen zur Verwaltungslehre hast du dir während der Berufswahl in der Oberstufe gemacht?

Mir war in der Oberstufe schnell klar, dass ich eine kaufmännische Ausbildung starten wollte. Jedoch war für mich die schwierigste Entscheidung, auf welche Branche ich mich richten möchte. Beim Schnuppern in verschieden Branchen hat mich die öffentliche Verwaltung am meisten angesprochen. Die unterschiedlichen Abteilungen haben mir gezeigt, wie vielfältig eine Verwaltungslehre, im Vergleich zu anderen KV-Branchen ist.

Wie war für dich die Umstellung von der Schulzeit in die Arbeitswelt?

Der Wechsel von der Schule in die Lehre war am Anfang anspruchsvoll für mich. Vor der Umstellung hatte ich Respekt. Ich habe mir viele Gedanken gemacht, in Bezug auf das Team und wie ich mich mit ihnen verstehen werde. Ich war positiv überrascht, weil ich ab dem ersten Tag offen empfangen wurde und mich direkt an das neue Umfeld gewöhnt habe.

Was gefällt dir an der Gemeinde Jonschwil am besten?

Das Arbeitsklima der Gemeinde Jonschwil hat mich sehr überzeugt. Ich verstehe mich gut mit dem Gemeinde-Team und das motiviert mich, täglich meiner Arbeit nachzugehen. Wenn mich etwas bedrückt, haben alle ein offenes Ohr für mich, wofür ich jedem dankbar bin. Ich werde als Person, wie auch als Arbeitskraft ernstgenommen, was die Gemeinde von vielen anderen Lehrbetrieben abhebt. Aufgrund des kleinen Teams darf ich als Lernende mehr Verantwortung übernehmen und mehr Tätigkeiten ausüben. Zusätzlich besuche ich jede Abteilung der Gemeinde, was in vielen grösseren Gemeinden nicht geht. Dies verschafft mir mehr Fachkenntnisse und Selbstständigkeit, welche ich für die Zukunft mitnehmen kann und werde.

Was sind deine Ziele/Absichten nach deiner Lehrzeit?

Die Verwaltungslehre hat mir gezeigt, dass ich definitiv in dieser Branche bleiben möchte. Mir gefallen mehrere Abteilungen und in diesen kann ich mir vorstellen, zukünftig zu arbeiten. Bei mir steht noch offen, ob ich studieren werde, wobei ich dies nur berufsbegleitend machen würde, da ich meine Arbeitskenntnisse gerne erweitern und vertiefen will.

Hast du Tipps für die Schüler die auf Lehrstellensuche sind und sich für die Gemeinde interessieren?

Es ist eine anspruchsvolle Lehre, die einem im Anschluss viele Optionen freihält für die Zukunft. In der Gemeinde wechselt man zu verschiedenen Abteilungen, wobei die Tätigkeiten sehr facettenreich sind. Als Lernende in einer Gemeinde hat man von Allem etwas. Zum Beispiel ist im Einwohneramt der Kundenkontakt ausgeprägt, im Steueramt hat man viel mit Zahlen zu tun und in der Bauverwaltung hält man sich teilweise draussen auf und darf bei Bauabnahmen dabei sein. Diese Abwechslung gibt es in der KV- Branche meiner Meinung nach nur in der öffentlichen Verwaltung (Gemeinde). Man darf sich nicht abschrecken lassen von den komplexen Tätigkeiten, da man diese schnell beherrschen wird dank den genauen Einführungen durch die Fachleute.


Verina Selami
 

Datum der Neuigkeit 24. Jan. 2022