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Steuerfuss-Senkung: 2 Prozent


Die Gemeinde Jonschwil schliesst die Jahresrechnung 2018 mit einem Überschuss von 553‘000 Franken ab. Für 2019 beantragt der Gemeinderat der Bürgerversammlung eine Senkung des Steuer-fusses von 137 auf 135 Prozent. Im Budget 2019 ergibt sich ein Aufwandüberschuss von 182‘200 Franken.

Anstelle des budgetierten Defizits von Fr. 234‘300 ergab sich in der Rechnung 2018 ein Überschuss von 553‘000 Franken. Der Gewinn soll für zusätzliche Abschreibungen im Betrag von 438‘000 Franken und für eine Erhöhung des Eigenkapitals um 115‘000 Franken verwendet werden. Die zusätzlichen Abschreibungen werden bei der Projektierung der Schulanlage Schwarzenbach sowie bei den drei Strassenprojekten Schul-/Sonnenrainstrasse, Kronenstrasse und Heinrich-Federerstrasse gemacht. Das Eigenkapital erreicht neu eine Höhe von 1,44 Millionen Franken.

Weniger Aufwand in vielen Bereichen
Bereits der Steuerabschluss mit einem Plus von 358‘000 Franken war über den Budgeterwartungen. Beim Jahresabschluss konnten vor allem bei der öffentlichen Sicherheit, der Volksschule, der Gesundheit, dem Sozialwesen und im Bereich Umwelt/Raumordnung weniger Ausgaben verzeichnet werden. Höhere Aus-gaben ergaben sich beim Verkehr infolge von mehr Strassenunterhaltsarbeiten und weniger Erträgen in der Strassenrechnung.

Der Steuerfuss sinkt
Bei den natürlichen Personen wird für 2019 eine Zunahme der einfachen Steuer von 2,0 % budgetiert. Der Steuerfuss wird um zwei Prozent gesenkt. Mit den Nachzahlungen von 350‘000 Franken ergibt sich ein Steuerertrag, der rund 280‘000 Franken unter dem Vorjahr liegt. Die Handänderungs- und Grundstückgewinnsteuern werden auf 200‘000 und 220‘000 Franken geschätzt. Bei den Steuern der juristischen Personen wird mit einer gleichbleibenden Summe von 880‘000 Franken gerechnet. Bei den Quellensteuern sind 305‘000 Franken budgetiert. Unter dem Strich ergibt sich im Budget 2019 ein Aufwandüberschuss von Fr. 182‘800.

Finanzausgleich von 1‘878 Millionen Franken
Die Gemeinde Jonschwil bezieht Mittel aus der ersten Stufe des kantonalen Finanzausgleichs. Für den Sonderlastenausgleich Schule und Weite ergeben sich Beträge von 1‘094‘100 und 63‘200 Franken. Der Ressourcenausgleich beträgt Fr. 720‘700.

Netto-Investitionen von 6,3 Millionen Franken
Infolge der Umstellung zum neuen Rechnungsmodell (RMSG) werden werterhaltende Ausgaben in der Erfolgsrechnung getätigt und nicht mehr in der Investitionsrechnung. Dies betrifft vor allem Strassensanierungen und Sanierungsprojekte bei Schulanlagen. Als Folge daraus gibt es im Jahre 2019 in der Investitionsrechnung nur noch vier Positionen. Als grösstes Projekt erscheint der Neubau der Schulanlage Schwarzenbach mit 6 Millionen Franken im Investitionsbudget 2019. Dazu beantragt der Gemeinderat als Zusatzprojekt die Erstellung einer Photovoltaik-Anlage auf dem Neubau, was einen Betrag von 330‘000 Franken er-fordert. Auch ein grosses Projekt ist der Abschluss der Sanierungen in der Grundwasserschutzzone Geissmatt, der mit 1,34 Millionen Franken vorgesehen ist. Das gesamte Investitionsbudget 2019 sieht Fr. 7‘786‘000 Ausgaben und Fr. 1‘492‘000 Einnahmen vor. Die Nettoinvestitionen belaufen sich damit auf Fr. 6‘294‘000.

Finanzplanung: Ausgeglichen
Die Finanzplanung 2019 bis 2023 der Gemeinde Jonschwil zeigt für die Jahre 2020 und 2021 einen Überschuss und ab 2022 ein Minus. Dabei wirken sich die Steuerreformen mit tieferen Erträgen aus. Ab 2022 sind die Abschreibungen der neuen Schulanlage Schwarzenbach eingerechnet. Positiv wirkt sich aus, dass ab 2021 deutlich höhere Finanzausgleichszahlungen fliessen sollten. Unter Berücksichtigung des Eigenkapitals kommt der Gemeinderat zum Schluss, dass die Steuerfuss-Senkung auf 135 Prozent für mehrere Jahre verkraftbar ist.