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Steuerfuss-Senkung: 8 Prozent


Die Gemeinde Jonschwil schliesst die Jahresrechnung 2017 mit einem grossen Überschuss von 3,07 Millionen Franken ab. Für 2018 beantragt der Gemeinderat der Bürgerversammlung eine Senkung des Steuerfusses von 145 auf 137 Prozent. Das bedeutet, dass die Einwohner zusammen 544‘000 Franken weniger Steuern bezahlen müssen. Im Budget 2018 ergibt sich ein Aufwandüberschuss von 234‘300 Franken.

Anstelle des budgetierten Defizits von Fr. 22‘400 ergab sich in der Rechnung 2017 ein satter Überschuss von über drei Millionen Franken. Der Gewinn soll für vier Zwecke verwendet werden. Beim Oberstufenzentrum ist eine Zusatzabschreibung von Fr. 1‘071‘500 vorgesehen. Die bisherigen Projektkosten für die Schulanlage Schwarzenbach von Fr. 145‘475.95 werden ebenfalls abgeschrieben. Das Eigenkapital wird um Fr. 472‘086.40 erhöht, sodass es 20 Steuerprozente erreicht. Der verbleibende Restüberschuss von Fr. 1‘383‘000 wird für eine weitere Vorfinanzierung der Schulanlage Schwarzenbach verwendet, die damit auf Fr. 2‘143‘443.67 ansteigt.

Ausserordentliche Erträge
Bereits der Steuerabschluss mit einem Plus von 1,58 Millionen Franken war deutlich über den Budgeterwartungen. Beim Jahresabschluss konnten zudem ausserordentliche Erträge von total 1,1 Millionen Franken aus Einzonungen erzielt werden. Dazu kam die erfreuliche Tatsache, dass in allen Aufgabengebieten die Budgetwerte unterschritten werden konnten. Unter dem Strich ergab sich für die Gemeinde Jonschwil ein Rekordüberschuss von über drei Millionen.

Der Steuerfuss sinkt
Bei den natürlichen Personen wird für 2018 eine Zunahme der einfachen Steuer von 2,9 % budgetiert. Der Steuerfuss wird um acht Prozent gesenkt. Mit den Nachzahlungen von 350‘000 Franken ergibt sich ein Steuerertrag, der rund 1‘600‘000 Franken unter dem Vorjahr liegt. Die Handänderungs- und Grundstückgewinnsteuern werden auf je 220‘000 Franken geschätzt. Bei den Steuern der juristischen Personen wird mit einer leichten Zunahme auf 900‘000 Franken gerechnet. Bei den Quellensteuern werden 250‘000 Franken erwartet. Unter dem Strich ergibt sich im Budget 2018 ein Aufwandüberschuss von Fr. 234‘300.

Finanzausgleich von 2,325 Millionen Franken
Die Gemeinde Jonschwil bezieht Mittel aus der ersten Stufe des kantonalen Finanzausgleichs. Für den Sonderlastenausgleich Schule ergeben sich 1‘206‘200 Franken. Der Ressourcenausgleich beträgt Fr. 1‘118‘800.

Netto-Investitionen von 2,6 Millionen Franken
Über elf Investitionsprojekte im Budget 2018 wurde bereits im Gemeinde-Mitteilungsblatt vom 12. Januar 2018 berichtet. Zusätzlich beantragt der Gemeinderat der Bürgerversammlung den Kauf des Grundstücks Schulstrasse 40 (Karrer) zum Preis von Fr. 740‘000 für das Verwaltungsvermögen der Gemeinde. Die definitiven Zahlen des Investitionsbudgets 2018 sehen Fr. 3‘952‘300 Ausgaben und Fr. 1‘347‘300 Einnahmen vor. Die Nettoinvestitionen belaufen sich damit auf Fr. 2‘605‘000.

Finanzplanung: Akzeptabel
Die Finanzplanung 2018 bis 2022 der Gemeinde Jonschwil zeigt für das Jahr 2019 ein ausgeglichenes Ergebnis, was darauf zurückzuführen ist, dass im Jahre 2019 für das Oberstufenzentrum erstmals keine Abschreibungen mehr anfallen. In den Jahren 2020 bis 2022 sind die Planungszahlen leicht negativ; sie liegen allerdings im jährlichen Streubereich von Rechnung und Budget. In der Planung eingerechnet ist der Neubau der Schulanlage Schwarzenbach. Dieses Generationenprojekt wird während 25 Jahren abgeschrieben. Aus den Zahlen der Finanzplanung zieht der Gemeinderat den Schluss, dass die Steuerfuss-Senkung auf 137 Prozent für mehrere Jahre verkraftbar ist.