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Ärgernisse nach der Bundesfeier ....

Reaktion vom 25. August 2019:
Nach der Publikation des untenstehenden Textes am 6. August 2019 ging dazu bei der Gemeinde eine Reaktion ein. Normalerweise werden keine Leserbriefe oder Reaktionen auf Texte publiziert. Für einmal macht die Redaktion jedoch eine Ausnahme, weil das ausgeworfene Thema zu einem Dauerproblem geworden ist. Der Text ist leicht gekürzt:

«Seit Jahren fragen wir (Familie, Bekannte) uns, was die immer mehr ausartenden Feuerwerke (Geballer) mit der Bundesfeier gemeinsam haben. Auch das neue Jahr wird begrüsst, als ob man es gleich wieder vertreiben wolle. Ein Feuerwerk hat sicher einen gewissen Reiz. Da wehrt man sich auch nicht dagegen, und ein minimales Konzept macht aus einem Funkenregen sogar etwas Schönes. Aber ich bin gleichwohl der Überzeugung, dass ich im Garten und auf den (Vor)-Dächern meiner Liegenschaft die Rückstände von verbranntem Phosphor und Flugkörpern nicht wünsche. Dass das auch nicht in das Futter (Wiese) gehört, ist leider nicht allen klar.

Ich frage mich, warum ich den Lärmpegel im Quartier und die ohrenbetäubenden Knaller ertragen muss und warum diese Feuerwerkskörper im Handel überhaupt erhältlich sind. Wenn sie illegal sind, dann gehört das Zünden solcher Knallkörper angezeigt. Es gab schön öfters Situationen, da gingen im Quartier Schüsse ab wie in einem Kampfgebiet. Wenn die Scheiben zittern, ist es nicht mehr nur ein lauter Knall, dann ist es nahe am Tinitus. Das hat definitiv nichts mit einer Feier zu tun und ist eine Zumutung.

Ich und bestimmt viele Einwohner unserer Gemeinde hoffen, dass diese Botschaft auch bei den grossen Buben ankommt. In ähnlicher Weise werden zunehmend (un)-geschriebene Gesetze wie die Mittags- oder Nachtruhe ab 22.00 Uhr immer mehr aufgeweicht. Getreu dem Motto «Wenn niemand reklamiert, dann ist es ok». Dieses Thema sollte weiterhin in offener Kommunikation bearbeitet werden. Möglicherweise kommen damit gewisse Mitmenschen zur Vernunft, bevor es eskaliert – in welcher Form auch immer. Auf jeden Fall geht es um Gesundheit, Lebensqualität und Rücksicht.»

(Autor der Redaktion bekannt)

Ein jährlich mehr oder weniger gleichbleibendes Ärgernis für viele Einwohner: Während und nach der Bundesfeier kommt es zu Differenzen zwischen Leuten, die Feuerwerk zünden und Leuten, die mit den Folgen des Feuerwerks konfrontiert sind. Konkret:
- Feuerwerk wird auf öffentlichen Strassen gezündet.
- Die Rückstände des Feuerwerks (Plastikteile, Russteile) werden nicht weggeräumt. V.a. auf landwirtschaftlichen Grundstücken ist das heikel. Letztes Jahr musste ein Schaf eingeschläfert werden, weil ihm ein Plastikteil im Hals stecken blieb.
- Die Feuerwerke werden in der Nähe von Tieren gezündet.

Die Gemeinde publiziert jedes Jahr vor der Bundesfeier einen Text, dem u.a. zu entnehmen ist:
- Das Abfeuern von Feuerwerk auf öffentlichen Quartier- oder anderen Strassen ist verboten!
- Es ist eine Selbstverständlichkeit, dass alle Rückstände des Feuerwerks zusammengewischt und weggeräumt werden.
- Um Tiere zu schützen, darf Feuerwerk nicht in der Nähe von Ställen, weidenden Tieren oder Wäldern gezündet werden.

Ein betroffener Grundeigentümer/Landwirt hat der Gemeinde seinen Ärger über diese Vorkommnisse mitgeteilt. Man kann sich fragen: Schafft es unsere Gesellschaft, Vorschriften einzuhalten und Rücksicht zu nehmen oder kommt es irgendwann soweit, dass das Zünden von Feuerwerk verboten werden muss? Man darf gespannt sein, auf die nächste Bundesfeier (und Silvesterfeier)!


Das will niemand im Garten und auf Wiesen!
Das will niemand im Garten und auf Wiesen!

Datum der Neuigkeit 6. Aug. 2019