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Nach Unwetter vom 30. Mai 2017: Massnahmen geplant

Der Himmel öffnete am späten Abend des 30. Mai 2017 seine Schleusen über dem Dorf Jonschwil. Vom ehemaligen Kiesabbaugebiet Hori ergoss sich ein Bach über die Salzwies- in die Lütisburgerstrasse und brachte Kies und Geröll bis zum Jonschwiler Kreisel mit sich. Private Keller wurden überflutet und ein Grosseinsatz der Feuerwehr wurde nötig. Das Ereignis wurde nachträglich durch die Kieswerksbetreiberin, die Gemeinde und zugezogene Ingenieure analysiert. Geplant wird eine Erhöhung der Abflusskapazität.

Beim Unwetter in der Nacht vom 30. auf den 31. Mai 2017 leisteten 40 Feuerwehrleute gestaffelt und an mehreren Orten 180 Einsatzstunden. Fünf Keller und Heizungen wurden ausgepumpt. Das Wasser wurde mit Sandsäcken und Brettern umgeleitet. Diverse Vorplätze und Schächte wurden von Geröll befreit. Die Lütisburgerstrasse in Jonschwil musste gesperrt werden. Am nächsten Tag mussten zwei private Firmen und das Bauamt die Strassen reinigen. Der Feuerwehreinsatz kostete rund Fr. 10‘000. Darin sind die Schä-den bei den privaten Grundstücken nicht inbegriffen. Einzelne Grundeigentümer hat es hart getroffen. Die Kieswerksbetreiberin hat sofort die Klärung der Versicherungsfragen eingeleitet.

URSACHE: NICHT FERTIGGESTELLTE REKULTIVIERUNG UND ZU TIEFE ABFLUSSKAPAZITÄT
Die nachträgliche Analyse der Fachleute ergab, dass der dorfseitige Damm einer vorübergehenden Mulde, welche im Zuge der Rekultivierungsarbeiten im ehemaligen Kiesabbaugebiet gebildet wurde, brach und damit eine grosse Menge Wasser, Kies und Geröll über die Salzwiesstrasse in die Lütisburgerstrasse ge-schwemmt wurde. Ein weiterer Grund war der im Vorfeld sehr trockene Boden, welcher nur wenig Wasser aufnahm.

KAPAZITÄTSERHÖHUNG UM 40 %
Am südseitigen Rand der Salzwiesstrasse verläuft eine Meteorwasserröhre mit einer Verbindung bis zur Thur. Ganz in der Nähe verläuft nördlich eine zweite Meteorwasserröhre. Diese wird in den nächsten Wochen um ca. 60 Meter Richtung Kiesabbaugebiet bis zu einem Weiher verlängert. Das ergibt eine Erhöhung der Abflusskapazität von rund 40 Prozent. Das darüberliegende Gebiet wird via Retentionsmulden mit weiteren Leitungen so verbunden, dass die Abflüsse sichergestellt sind. Die Kosten der geplanten Massnahmen gehen teilweise zulasten der Kieswerksbetreiberin und teilweise zulasten der Gemeinde.
Die Salzwiesstrasse verwandelte sich in einen Bach.
Die Salzwiesstrasse verwandelte sich in einen Bach.

Datum der Neuigkeit 16. Juni 2017